Ende gut, alles gut?

kinderwunsch-klopftherapie

„In einer Zeit, als das Wünschen noch geholfen hat, da lebten ein König und eine Königin, die bekamen keine Kinder. Darüber war die Königin so betrübt, dass sie kaum jemals eine frohe Stunde hatte.“

Dornröschen, Der Däumling, Rapunzel snd nur einige der Märchen, die auf diese Art beginnen. Paare ohne Kinder sind keine Erfindung der Neuzeit.

 

Trotz des Fortschritts in Medizin und Technik gibt es noch immer zahllose Paare, die ungewollt kinderlos bleiben. Sie scheuen weder Kosten noch Mühen, kaufen Zykluscomputer, führen Temperaturkurven, machen Wunschkind-Diäten, haben Sex an Stichtagen – wenn ES geht -, gehen vom Facharzt zu Spezialistenzentren, investieren viel Geld und Nerven in die oft sehr aufwendigen Behandlungen….und oft genug wird die Hoffnung auf ein eigenes Kind dennoch nicht erfüllt. Der Glaube an die ärztliche Kunst ist erschüttert, das Vertrauen in die Fähigkeiten des eigenen Körpers lässt nach. Trauer, Schmerz, Verzweiflung, womöglich Bitterkeit beeinträchtigen die Lebensqualität. Und der Gedanke, dass ein positives Leben nur noch durch die Erfüllung des Kinderwunsches möglich sei, wird lebensbestimmend für viele.

 

Je munterer der Freundeskreis sich rundet und vermehrt, desto schwieriger wird es, mit der eigenen gefühlten Unfähigkeit umzugehen. Nicht selten fehlen Worte, zu erklären, was die Kinderlosigkeit für das eigene Leben bedeutet. Das gilt innerhalb der Partnerschaft ebenso wie gegenüber Außenstehenden. Das Freizeitverhalten, die Interessen und die Gesprächsinhalte ändern sich nicht nur für diejenigen, die Kinder bekommen, sondern auch diejenigen, die mit diesen Eltern zu tun haben wollen. Kaffeetrinken statt Ausgehen, Spielen anstelle ausgiebiger Gespräche.

 

Halb Mitleid, halb Unverständnis

Ob es sich bei der Kinderlosigkeit um die gewählte Lebensform handelt, wird selten gefragt.

Guten Freunden oder innerhalb der Familie sagt man vielleicht schon, dass es bis jetzt einfach nicht klappt. Die Reaktionen schwanken zwischen Mit-Leid (z.B. der Nicht-Großeltern), Unverständnis (vielleicht wird dann spaßeshalber angemerkt, dass man ja „öfter daran arbeiten“ könne) und hilflosem Schweigen.
Vielleicht kommt auch das Thema der vermeintlichen Alternative Adoption auf, die in der Realität weithin überschätzt ist, da es weit mehr Paare gibt, die gern Kindern ein zu Hause bieten würden, aber weit weniger Eltern ein Kind zur Welt bringen, um es bei anderen Leuten aufwachsen zu lassen.
Ist es so schwer, sich angemessen und sensibel dem Thema zu nähern? Oder ist es eine Frage der Einstellung?

Die Mitsprache der Seele

Nicht selten wird psychologische Beratung zum Ersatz des Gesprächs im eigenen Kreis der Lieben. Und selbst diese Unterstützung wird nicht selbstverständlich als flankierende Maßnahme zur Medizin in Betracht gezogen. Wenngleich offenbar ist, dass der Zusammenhang zwischen Seele und Körper die Fruchtbarkeit beeinflusst. (Wie sonst ließen sich die vielzitierten Beispiele von glücklichen Schwangerschaften nach einer erfolgten Adoption erklären? Der Stress, den die diversen Behandlungen hervorrufen, scheint manches Mal eher als Methode zur Verhütung geeignet.)

So scheint es, wenn man den Blick mal durch die einschlägige an der Medizin orientierten Literatur wandern lässt: „Ungelöste innere Konflikte, kaum verheilte seelische Wunden aus der eigenen Kindheit und nicht verarbeitete leidvolle Erfahrungen können an den Fruchtbarkeitsproblemen mehr oder weniger direkt beteiligt sein.“ (…) „Die körperlich-seelische Verweigerung, ein Kind in die Welt zu setzen, kann auch ein Zeichen für Ausgeglichenheit und Gesundheit sein: Sie kann bedeuten, dass die Frau oder der Mann nicht gänzlich bereit sind für ein Kind, dass ihr Körper sozusagen weiser ist als ihr Verstand, ihr Wunsch, ihr Wille.“ (aus einer Broschüre von Pro Familia)

Gegenseitige Unterstützung

Letztlich wäre es vielleicht ein Glücksfall, im eigenen Verwandtschafts- oder Freundeskreis noch ein oder mehrere Paare zu kennen, die sich in der ähnlichen Situation befinden. Dank des Internet wird in verschiedenen Foren nun das Tabu zum Thema, es gibt nicht nur jede Menge an Information, sondern auch noch die gute Möglichkeit, hier mit anderen Betroffenen Kontakt zu bekommen, sich gegenseitig Mut zu machen und auch sich zu trösten. Sich nicht allein fühlen zu müssen, nicht nur zu wissen, dass es andere gibt, sondern auch sich auszutauschen ist ein echter Gewinn.

„Ein Glück, dass wir uns haben!“

Es gibt wohl kaum einen so lebensverändernden Einschnitt wie die Geburt eines Kindes. Aber besonders dann, wenn diese Glückssituation nicht jedem Paar gegeben ist, geht es doch darum, gemeinsam Perspektiven zu entwickeln, die zu einer zufriedenstellenden Lebensführung beitragen, Pläne zu schmieden, Träume zu verwirklichen, das alltägliche mit Kinderaugen zu sehen, spielerisch mit manchen Situationen umzugehen und das Lachen nicht zu verlernen.
Für die Frau ist nach wie vor die Frage nach der Familienplanung weichenstellend für die Planung und Organisation der beruflichen Karriere. Möglicherweise kann eine berufliche Veränderung eine Herausforderung bieten, um sich hiermit die persönlichen Fähigkeiten zu beweisen. Es mag einige Paare geben, denen als Alternativen zum eigenen Kind die engere Bindung an die Kinder von Freunden und Verwandten genügt oder denen ein Haustier als Kinderersatz dient.
Insgesamt ist wohl die ungewollte Kinderlosigkeit eine harte Probe, auf die beide Partner gestellt sind – und das KINDERFREIE Paar besteht sie in dem Gedanken: „Hauptsache wir haben uns!“

www.bmfsfj.de/BMFSFJ/gleichstellung,did=216896.html?view…

Zwei Beispiele für Hilfe mit Akupoint:

Jana H. (35) und ihr Mann Hubert (38) hatten den gesamten oben beschriebenen Leidensweg hinter sich. Hubert war in diesem Falle besonders verzweifelt und wandte sich in höchster Not nun an mich. Bei beiden war keinerlei medizinischer Grund festgestellt worden – im Grunde hatten sie sich schon gewünscht, es gäbe einen „handfesten“ Grund für ihr empfundenes „Versagen“.

Wir beschlossen zunächst, jeden einzeln zu behandeln und danach gegebenenfalls als Paar.

Hubert konnte in seiner ersten Sitzung seinen gesamten Schmerz aufarbeiten. Er fühlte sich als totaler Versager (seine eigenen Worte), weil er nicht in der Lage war, seine Frau „zu einer ganzen Frau zu machen“. In der folgenden Sitzung konnten wir mit AKUPOINT herausfinden, dass es gar nicht der Kinderwunsch an sich war, der ihn so beschäftigte, sondern der Schmerz, seine „Rolle nicht erfüllen zu können“. Wir gingen intensiver auf diese Rolle ein, die ihm so zu schaffen machte – und siehe da, es war seine innere Weigerung, aufgrund seiner Rolle geliebt und akzeptiert zu werden und nicht als Mensch. Diese Erkenntnis war komplett neu für ihn und er hatte einige Mühe, diese von ihm als solche empfundene „Schwäche“ „zuzugeben“.
In der dritten Sitzung konnten wir nun mühelos diesen starken inneren Konflikt heilen. Er konnte sehen bzw. ohne das Gefühl von „Schwäche“ spüren, dass seine männliche Rolle viel zu früh von ihm verlangt worden war – im Alter von etwa 5 Jahren, als sein Vater die Familie verlassen hatte. Es wurde ihm klar, dass seine Frau ein Recht hatte, diese Rolle von ihm einzufordern, seine Mutter aber damals nicht! Wir konnten auch dies mit Hilfe von AKUPOINT zurechtrücken und Hubert war nun in der Lage, seine Situation zu akzeptieren, mit Kind oder ohne.

Zur Sicherheit nahm Jana auch noch eine Stunde mit AKUPOINT in Anspruch. Sie hatte intensiv an Huberts Prozess Anteil genommen und konnte nun im Grunde nur noch bestätigen, dass sie ihn um seiner selbst willen liebte und er ihr viel wichtiger war als der Kinderwunsch.

Ein Jahr später meldeten sich die beiden wieder bei mir, um mir zu sagen, sie wären im Grunde jetzt erst innerlich bereit für ein Kind. Wieder ein halbes Jahr später war Jana schwanger und beiden war klar, dass die Voraussetzungen diesmal völlig andere waren als zu Anfang, wo ein Kind mehr die Bestätigung einer Rolle gewesen wäre.

Ein zweites Beispiel:

Ariane F. (40) hatte ebenfalls alles versucht, ein eigenes Kind zu bekommen. Sie war in keiner festen Beziehung und gänzlich verzweifelt.

Gleich in ihrer ersten Sitzung konnten wir unter vielen Tränen herausfinden, dass ein Kind in ihrer Vorstellung sie von ihrer empfundenen Einsamkeit befreien würde. Im Verlauf der folgenden 5 Sitzungen konnte sie diese Sichtweise für sich zurechtrücken und erschrak geradezu über diese von ihr als solche empfundene „Gewalt“, die sie dem Kind damit angetan hätte (ihre Worte). Sie spürte für sich, dass ein Kind der eher bedürftige Teil sein sollte und nicht die Mutter.

Wir richteten die Therapie danach aus, sie für liebevolle Beziehungen zu öffnen, in denen sie sich getragen fühlen konnte. Dazu war erst einmal nötig, dass sie sozusagen „neugierig“ auf sich selbst sein und an ihrer eigenen Seite stehen konnte. Sie hörte mehr und mehr auf, sich selbst zu bewerten und kam dadurch in die Lage, Lösungen zu finden, ohne ihr Gefühlsleben zu verleugnen.

Ariane ist momentan noch dabei, den für sie richtigen Partner zu finden und hat Spaß am Experimentieren. Ihr Kinderwunsch ist relativ in den Hintergrund getreten; sie ist der Meinung, ein Kind sollte die Krönung einer guten Beziehung sein. Sollte sie jedoch wider Erwarten spontan schwanger werden, wäre sie bereit, dem Kind ein „Kind gerechtes und nicht erwachsenengerechtes Zuhause“ (ihre Worte) zu geben; auch wenn sie inzwischen durch viele Bekanntschaften mit Kindern ihre Vorstellung korrigieren konnte, ein Kind würde eben so „mitlaufen“.

Noch viele andere Beispiele könnte ich hier nennen. Sehr oft – nicht immer – ist es so, dass ein tieferer Schmerz hinter dem Kinderwunsch steckt, den wir mit AKUPOINT sehr gut auflösen können.

In den allermeisten Fällen stellt sich danach bei weiterhin bestehendem Kinderwunsch eine Schwangerschaft problemlos ein.

Sollte sich trotz allen aufgelösten Schmerzes und weiter bestehenden Kinderwunsches keine Schwangerschaft einstellen, können wir mit AKUPOINT Frieden schließen mit der Situation und weitere Lösungen erarbeiten, die ganz individuell auf das Paar oder die Frau/den Mann zugeschnitten sind.

Ich lade Sie ein, auf sanfte Weise und recht schnell für sich selbst zu sorgen, indem Sie Ihrer Seelenqual ein Ende bereiten. Ich freue mich darauf, Ihnen helfen zu können wie schon so vielen vor Ihnen auch!

Nutzen Sie auch gerne meine 20-minütigen Schnuppertermine.